23. Mai 2018

Thyroxin

Zu oft auf dem Rezept?

@ ligorko/ istockphoto.com
@ ligorko/ istockphoto.com

Thyroxin wird vor allem dann verordnet, wenn die Schilddrüse nicht mehr in der Lage ist, dieses körpereigene Hormon in ausreichender Menge selbst zu produzieren – also bei Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Aber muss jeder „Mangel“ behandelt werden?

Das ist ein häufiges Dilemma in der Medizin: Behandelt der Arzt eine Funktionsstörung des Körpers – abzulesen an einem Laborwert – oder eine Krankheit? Thyroxin, genauer: L-Thyroxin, finden viele Menschen auf ihrer Medikamentenliste. In Deutschland haben Verordnungen von Schilddrüsenhormonen wie Thyroxin in den letzten zehn Jahren um 50% zugenommen und zählen inzwischen – mit über 1,3 Milliarden Tagesdosen pro Jahr – zu den am häufigsten verordneten Wirkstoffen.

Mehr dazu im aktuellen Heft


  • Durchblick im Dickicht

    Sind meine Vitamintabletten eigentlich Arzneimittel oder Lebensmittel? Wofür dürfen Hersteller werben?

  • Chronisch krank

    „Sie haben Diabetes“, erfährt die Patientin bei einer Routineuntersuchung von ihrer Hausärztin.

  • Buchtipp:

    Allen zivilisatorischen Errungenschaften zum Trotz sind Infektionskrankheiten weltweit immer noch ein Thema.

  • Zecken: Neues zu FSME

    Mit steigenden Temperaturen werden die Zecken wieder aktiv und die Warnungen vor FSME nehmen zu.

  • Glosse

    Man muss sich das mal vorstellen: Da hat doch ein US-Biologe an der Außenseite eines Türrahmens 37.000

  • Wenn die Balance nicht stimmt

    Wasser ist Leben – das merkt man besonders dann, wenn ältere Menschen nicht genug trinken. Denn

GEPANSCHTES

Gepanschtes-Button-B272px

Heft-Archiv


Ausgabe 2018/04




AKTION

AKTION 1000 neue Abonnenten

Spenden

Unsere Informationen gefallen Ihnen?
SpendenWenn Sie Gute Pillen – Schlechte Pillen mit einer Spende unterstützen, hilft uns das, unabhängig und werbefrei zu sein. GPSP ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar: